Nacht

Der bleiche Mond so rund
Im Kalten Nass der Wolken.
Die Nacht, ein schwarzer Schlund
Und niemals wird sie enden.

Abschied
                                                                                          
Du bist verschwunden, einfach fort.
Wie konntest du mich alleine lassen.

Bist du jetzt an einem besseren Ort.

Ich haette das nie zugelassen.

 

Warum hast du nie mit mir gesprochen?
Warum hast du immer nur froehlich getan?
Was habe ich denn nur verbrochen?

Du warst doch immer so voller Elan.

Warum hast du mir nie etwas gesagt,
Von deinem Kummer, deinem Schmerz?
Wir waren doch sonst auch nie verzagt.
Hieltest du's nur für nen schlechten Scherz?

Du bist fort, für immer!
Und ich bin ganz allein!
Werd mich nicht freuen, nimmer!

Werd immer traurig sein!
Bist gegangen, hast kein Abschied genommen.
Gegangen, einfach so!
Warum bist du nie zu mir gekommen?
Sag mir nur eins: Wieso?

Liebe

Du bist wie der Herbst,
So stuermisch und bunt.
Doch auch wenn die Blaetter fallen:
Diese Wut wird sich immer mehr ballen!

Du bist wie der Winter,
So kalt und bitter.
Doch auch wenn schmilzt das Eis:
Wir dreh'n uns immer noch im Kreis!

Du bist wie der Fruehling,
So aufgeweckt und zart.
Doch auch wenn die Knospen sind aufgesprungen:
Es gibt immer noch keine Veraen
derungen!

Du bist wie der Sommer,
So sonnig, fast immer.
Doch auch wenn die Sonne untergegangen:

Ich werde immer um unsere Liebe bangen!!!